Verkehrszähmer

Der Teufelskreis des Schulverkehrs

– eine soziale Kettenreaktion

  • Eltern fahren Kinder zur Schule, weil die Straßen zu gefährlich sind (Verkehr und Gefahr durch Fremde [‚Stranger danger‘])
  • Noch ein Auto mehr und der kritische Punkt ist erreicht
  • Die Straßen rund um die Schule sind verstopft, es kommt zu immer chaotischeren Situationen zum Unterrichtsbeginn bzw. –ende und die Wahrnehmung der Gefahr auf Straßen steigt
  • Noch mehr Eltern fahren ihre Kinder
  • Weniger Fußgänger, die Gehwege sind leer
  • Wahrnehmung der Gefahr durch den Verkehr/ durch Fremde steigt
  • Noch mehr Eltern fahren ihre Kinder
  • Mehr Menschen fahren

Bis zu einem gewissen Punkt beeinträchtigt die Benutzung des eigenen Autos auf öffentlichen Straßen nicht die Lebensqualität der anderen. Aber irgendwann ist der kritische Punkt für die soziale Gemeinschaft erreicht, auch wenn das Befahren von Wohnstraßen legal ist und natürlich bleiben soll. Dann verliert die Gemeinschaft durch das hohe Verkehrsaufkommen – sogar die Autofahrer verlieren (chaotische Situationen, verstopfte Schulstraßen bzw. Wohnstraßen).

Nur wenn die Gemeinschaft innehält und einen Weg aus diesem Teufelskreis wagt, kann dieser durchbrochen werden, die Negativbewegung aufgehalten und in eine positive Veränderung umgekehrt werden.


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